Programm 2012

Bald ist es nun soweit, nur noch wenige Tage bis zum nächsten Jazz auf Freienfels.  Hier gibt es unser diesjähriges Programm:

Freitag, 31. August 2012
Durden – High Gain Jazz
Das Bummeldaun-Syndrom

Samstag, 1. September 2012
Uli Jünemann Triologue
Captain Overdrive

Beginn jeweils 20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr

Durden – Darmstadt

Als Begründer des Genres High-Gain-Jazz bewegt sich Durden
musikalisch irgendwo zwischen RageAgainstTheMachine,Miles Davis und Johann S.Bach mit einem Schuß später Jazz-Rock Ära.
Insgesamt ergibt sich ein kompakt, Energie geladener Trio-Sound mit vielen abwechslungsreichen Eigenkompositionen.

deniz alatas – guitar
andreas manns – bass
max sonnabend – drums

Das Bummeldaun-Syndrom (Weilburg/Friedberg)

Kuno Wagner (Schlagzeug), Joachim Kunze (Trompete), Matthias Siegel (Tuba)
Welche Erwartungen hegt der Hörer an ein Trio bestehend aus Trompete, Tuba und Schlagzeug? Und wie verändert sich die Erwartungshaltung, wenn sich diese Gruppe dann auch noch Bummeldaun-Syndrom nennt? Interessante Fragen, über die sich die drei Musiker bestimmt nicht den Kopf zerbrechen, vielmehr stecken sie ihre Energie in ihre Eigen-kompositionen und freien Improvisationen. Ein besonderer Klangreichtum entsteht dadurch, dass die drei Musiker nicht nur eine enorme Instrumentalbeherrschung besitzen, sondern auch allesamt kompositorisch tätig sind. Die Stücke zeigen die unterschiedliche Sozialisation der Musiker auf und finden Wege, diese zu verknüpfen. Hieraus entsteht ein musikalisches Abenteuer für Musiker und Zuhörer, bei dem man nie genau weiß, wohin es führt.

Uli Jünemann – Triologue

Deutsch Kanadier Rocky Knauer, Lieblingsbassist von Chet Baker und Benny Bailey, Pittsburgher Drummer Allen Blairman, vertreten auf den Alben von Mal Waldron, Albert Ayler und Wahl-Mainzer Ulli Jünemann, der lange in den Jazz-Metropolen Amsterdam und Den Haag gelebt hat, treffen sich, um Generationen – übergreifende Musik zu machen.

Das schlafwandlerische Gefühl für Melodie, Harmonie, Rhythmus und Tradition schweißt Allen, Rocky und Ulli zusammen und lässt sie aus der Tradition heraus neues entwickeln. Spannend!

Damals, heute, traditionell, neu, mit ungewöhnlichem in nicht alltäglicher Besetzung.

Triologue erinnert an die legendären Trioaufnahmen von Sonny Rollins, Chet Baker, Steve Lacy oder Ornette Coleman und findet auf der Bühne immer neue Farben, Melodien und Rhythmen des Jazz.

Rocky Knauer

(1950) Steve Lacy, Sal Nistico, Charly Antolini, Benny Bailey, Chet Baker, Art Blakey, Freddie Hubbard, Benny Golson, Benny Green, Kenny Garrett, Helge Schneider u.v.a.

Ulli Jünemann

(1967) Ingrid Jensen, Sapporo, Ack van Rooyen, Jasper van’t Hof, Hugh Fraser, Keith Copeland, Slide Hampton, Adam Nussbaum, Kenny Wheeler, u.v.a.

Allen Blairman

(1940) Dexter Gordon, Charles Mingus, Lee Konitz, Joe Henderson, Lennie Tristano, Karl Berger, Mal Waldron, George Benson, u.v.a.

Captain Overdrive (Gießen)

Andreas Jamin (Posaune), Christian Keul (Bass), Holger Schwarzer (Schlagzeug), Jörg Helfrich (Gitarre)
Schlagzeug, Bass, Gitarre und eine Posaune. Kein Sänger. Kein Sänger? Richtig, diese Band ersetzt die Position des Sängers durch eine Posaune und überzeugt als eine der druckvollsten und mitreissendsten hessischen Instrumentalbands, die es schafft, Innovation in die Jazzlandschaft zu bringen. Ihre Musik, von Captain Overdrive selbst als blechblasfunkenden Rock bezeichnen, groovt und rockt gleichzeitig. Die Songs sind kraftvoll und auch ohne Gesang emotional. Die vier Musiker aus Gießen haben ihre Wurzeln in unterschiedlichsten Stilen und schaffen es geschickt, einen einzigartigen und dennoch vielseitigen Sound entstehen zu lassen, der das Publikum von Kopf bis Fuß ergreift.
Weitere Informationen: http://www.captainoverdrive.de